Komplexe Suchanfragen sollen zukünftig einfacher verstanden werden. Dieses Ziel verfolgt Google mit BERT, damit Suchmaschinen für eine schnellere und genauere Verarbeitung der Anfragen sorgen können. Der neue Algorithmus basiert auf der Technik des Natural Language Processing sowie auf neuronalen Netzen und soll es möglich machen, einen Satz in seinem Zusammenhang zu verarbeiten. Damit wird die bisherige Wort-für-Wort Betrachtung ersetzt, sodass auch komplexere Anfragen mit Bindeworten nicht zu falschen oder verwirrenden Suchergebnissen führen.

So funktioniert der Google-Algorithmus BERT

Bisher ist BERT auf die englische Sprache optimiert und soll es ermöglichen, den Inhalt der Suchanfrage für die Suchmaschine verständlicher zu gestalten. Auch Präpositionen werden hierzu in die Suchanfrage eingearbeitet und führen zu einem möglichst klaren und eindeutigen Verstehen von Zusammenhängen. Derartige Einstellungen haben zudem enorme Auswirkungen auf die Gestaltung innerhalb der Suchmaschinen, wodurch das Ranking insgesamt beeinflusst wird.

So war es vor dem Update möglich, bei einer verneinten Frage auch ohne die Verneinung im Ranking oben zu stehen, da Substantive und Verben bisher von größerer Bedeutung waren. Dies hat den Mehrwert der Suchanfrage erheblich eingeschränkt, weshalb der BERT Algorithmus nun für eine einheitlichere Gewichtung der einzelnen Aspekte der Suchanfrage sorgt.

Neue Chancen für den SEO-Effekt

Zwar gibt es rund um die Suchmaschinenoptimierung bisher keine verlässlichen Informationen zu einem direkten Zusammenhang mit BERT. Dennoch zeigt sich, dass die verschiedenen Ergebnisse aus dem Google-Index neu eingestuft und bewertet werden, was zu einer Verbesserung der Wiedergabe eigentlicher Suchanfragen führt. Daher bietet es sich an, bei der Erstellung eigener Texte auf eine grundsätzliche Natürlichkeit zu setzen und den Anforderungen der Nutzer gerecht zu werden.

Dennoch steht die natürliche Anpassung der eigenen Themen im Verhältnis zum Verständnis der Suchanfragen. Auch der Algorithmus rund um BERT ist noch nicht perfekt, weshalb nicht alle Anfragen innerhalb der Suchmaschinen richtig verstanden werden. Daher lassen sich auch keine konkreten Maßnahmen zur Verbesserung der eigenen Suchmaschinenoptimierung finden, die für die insgesamt rund 10 Prozent der betroffenen Anfragen im englischsprachigen Raum relevant sind.

Eine Zukunft in deutscher Sprache?

Auch für andere Sprachen soll der Algorithmus zukünftig eingesetzt werden. Bisher gibt es hierzu jedoch kein konkretes Datum, wann der englischsprachige Raum auch durch andere Sprachen ergänzt wird. Dennoch kann der selbstlernende Algorithmus durch seine Verwendung in englischer Sprache auch für andere Sprachen zu Verbesserungen führen, da für eine Anwendung des erlernten Wissens gesorgt werden kann. Auch wenn die Auswirkungen auf deutsche Suchergebnisse bisher nicht spürbar sind, kann der Einsatz des Algorithmus auf Dauer durchaus für Anpassungen sorgen.

Modernste Entwicklungen mit BERT

BERT bietet in dieser Hinsicht einen guten Ansatz für die Verbesserung der Suchergebnisse, um diese aus Sicht des Anwenders zu optimieren. Neben den klassisch geschriebenen Suchanfragen bezieht sich BERT hierzu auch auf Eingaben per Voice Search, die in der Regel aus ganzen Sätzen bestehen. Durch die Hervorhebung von Präpositionen und anderen Bindewörtern steigt daher die Verständlichkeit der gesprochenen Angaben und erleichtert eine erfolgreiche Suche.

Für die kommenden Wochen und Monate kann aus diesem Grund durchaus mit einem weiteren Google Update gerechnet werden. Dieses verdeutlichte in den vergangenen Tagen bereits die Google SERPs Dynamik, was immer ein Anzeichen für weitere Entwicklungen und Updates darstellt. Inwiefern auf dieser Grundlage an einer weiteren Verbesserung oder Anpassung von BERT gesorgt wird, ist bisher allerdings nicht geklärt.

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